Essentials Intensive: Takate-kote im Stil von Kinbaku LuXuria

Geschichte, Konstruktion, Körperpositionen und Ästhetik des dritten Seils

Der Takate Kote (oder Box-Tie, Gote Shibari, …) ist eine der gebräuchlichsten und gleichzeitig faszinierendsten Fesselungen im japanischen Bondage. Die Prinzipien und Muster stammen vom Hojo-Jutsu und dienten im feudalen Japan der effektiven Kontrolle und der Präsentation der Gefangenen. Seit dem gab es viele Evolutionsstufen, die Fesselungen sicher und anwendbar für das erotische Spiel zu gestalten.

In diesem Workshop vollziehen wir diese Evolution nach und gehen detailliert auf den Gote von Kinbaku-Luxuria / Riccardo Wildties ein und stellen auch Varianten des dritten Seils für Seme-nawa vor. Im Gegensatz zu unseren Seme-nawa Kursen, legen wir diesmal den Fokus auf die Technik. Das heisst auch, das wir den Workshops für Einzelanmeldungen ausschreiben und Euch ermutigen, beide Seiten zu probieren und auch ggf. Partner zu tauschen. Das ist ein praktischer Workshop, Ihr werdet viel selber fesseln.

Essentials Intensive: Takate-kote im Stil von Kinbaku LuXuria Geschichte, Konstruktion, Körperpositionen und Ästhetik des dritten Seils – www.discoverkinbaku.com

An wen richtet es sich?

Dieser Workshop ist ein Angebot vornehmlich für alle Fesselnden, die schon erste Erfahrungen in japanisch inspirierter Bondage haben, die Konstruktion eines TK schon prinzipiell beherrschen und sich intensiver mit der Kinbaku LuXuria Variante beschäftigen möchten. Damit seid Ihr gut auf den Kinbaku LuXuria Naka Ryo I Workshop sowie auf unsere „Elemente des Seme-nawa“ vorbereitet.

Der Workshop eignet sich auch für Umsteiger von anderen Stilen und für alle, die wiederholen und Muskel-Erinnerung trainieren wollen.

Was habe ich davon?

  • Kennenlernen der Konstruktionsprinzipien der Kinbaku LuXuria Takate Kote
  • Schneller Aufbau solider technischer Fähigkeiten durch Wiederholung und Erlernen der gleichen Prinzipien aus verschiedenen Perspektiven
  • Sicherheit bei der Verwendung des TK in Teil- und Vollsuspensionen mit Torsionslast
  • Beherrschung von kreativen Varianten des 3. Seils für konstruktive und ästhetische Zwecke
  • Fokussierung auf Kontakt, Intimität und Erotik bei der Ausführung der Techniken Ergebnisse und Nutzen 

Formalitäten:

Sonntag, 20. Oktober 2019

Von 13 – 17 Uhr, 4 Stunden ganz praktisches Training, mit Pausen

Tee, Kaffee und Kaltgetränke werden gestellt

Ort: Studio 6×6, Berlin Moabit (Adresse bei Buchung)

Sprache: Deutsch / Englisch

Teilnahme: 90 € pro Person, Vorkasse

(Einzelanmeldungen, im Workshop werden Partner & Rollen gwechselt)

Mitbringen: bequeme, flexible Kleidung und mindestens 6 Jute-Seile, 5 oder 6 mm, 7 – 7,60 m lang

=> Hinweise für Teilnehmer

Empfohlener Artikel: The Kinbakunomicon Podcast “What is a Takate kote?”

Inhalt:

Historisches & Funktion * Sitzpositionen * Bondage ohne Seil: Die Positionierung der Arme * Sicherheit: Vermeidung von Nervenschäden * Einfache Hojo-Jutsu Fesselungen * Vor- und Nachteile verschiedener Konstruktionsprinzipien des TK* Die Variante Kinbaku-Luxuria: Intention und Ausführung * Konstruktionsprinzipien & Varianten drittes Seil * Anknüpfungspunkte für Tsuri-Lines finden * Kontrolle und Flow

Häufige Fragen:

Ich bin totaler Anfänger im Seil. Ist der Workshop für mich geeignet?

Dieser Workshop ist nicht für totale Anfänger geeignet, dazu gibt es den Kinbaku Endecken Essentials: Von Null zu Patterns and Play. Um wirklich intensiv teilnehmen zu können und auch den maximalen Effekt für Euch zu erzielen, solltet Ihr schon erste praktische Erfahrung mit Takate Kote Harnessen gemacht haben.

Ich habe keinen Partner. Kann ich trotzdem teilnehmen?

Ja, an diesem Workshop kannst / solltest Du alleine teilnehmen. Zum Üben seid Ihr aufgefordert, aktive Rollen und Partner zu wechseln.

Kann ich auch als Model teilnehmen?

Dieses Labor wird wertvolle Hinweise für Dich bereit halten, woran Du einen guten aka sicheren Rigger erkennst – so gesehen: Ja.

Wir haben immer Probleme mit dem TK, vor allem in Suspension. Werden wir eine Lösung finden?

Wir werden versuchen, individuell auf die Probleme einzugehen. Platzierung und Spannungsverteilung der Lagen kann oft großen Einfluss darauf haben, wie sich der TK in der Suspension anfühlt. Allerdings gibt es auch anatomische Faktoren, Flexibilität der Schultergelenke, etc. sowie psychologische Effekte, die manchmal Probleme mit dem TK verursachen, völlig unabhängig von der Konstruktion.